In Spätsommernächten muss die kühle Brise die Tageshitze noch vertreiben, während hungrige Ratten vor dem Getreidespeicher bereits unruhig werden. Sie schleichen sich in Gruppen aus dem Ackerland, kriechen an Wänden und Rohren entlang, um auf der Suche nach Nahrung in den Bauernhof einzudringen. Dieser Anstieg der Ratten signalisiert einen intensiven Kampf zwischen dem Landwirt und der Nagetierplage.

Der erfahrene Jäger Jack hat diese Plagegeister völlig satt. Sie stehlen nicht nur Getreide, sondern stellen auch ein ständiges Risiko dar, Krankheiten zu verbreiten. Er weigert sich, auf kälteres Wetter zu warten und diese unwillkommenen Kreaturen den Winter bequem im Lagerhaus verbringen zu lassen. In Zeiten wie diesen kommt ein nützliches Gerät zur Rettung: ein Luftgewehr, gepaart mit seinem High-Tech-Zubehör – einemWärmebildgeräte.

"Wärmebildsind heutzutage viel erschwinglicher geworden“, bemerkt Jack, während er mit der Hand über sein neu erworbenes NNPO fährtSPEERNachtsichtgerät der Serie. Er erzählt Reportern, dass vor einem Jahrzehnt jede anständige Nachtsichtausrüstung exorbitant teuer, sperrig im Transport und teuflisch kompliziert in der Bedienung war. Heutzutage sind zuverlässige, kompakte und hochauflösende Geräte jedoch schon für weniger als 450 Euro zu haben.

Der SPEERTemperaturbildgebungScope hat für Jack eine ganz neue Welt eröffnet. Herkömmliche Nachtsichtgeräte sind zur Beleuchtung auf Infrarotlampen angewiesen. Obwohl das Licht für Menschen unsichtbar ist, können vorsichtige Ratten das ungewöhnliche Leuchten immer erkennen. Die Wärmebildtechnik funktioniert anders: Sie erkennt die von Lebewesen abgegebene Wärme und macht es so leicht, Ratten zu erkennen, selbst wenn sie sich in Grashaufen oder Betonritzen verstecken. „Um ehrlich zu sein, war ich von der Hightech-Ausrüstung etwas eingeschüchtert und habe mich davon ferngehaltenWärmebildtechnikfür die ersten paar Jahre. Aber nachdem ich es ausprobiert hatte, konnte ich nicht mehr ohne leben“, sagt er und seine Augen leuchten.

Einmal suchte Jack mit einem Wärmebildmonokular die Getreidehaufen ab und entdeckte eine dicke Ratte, die sich in einem Grasbüschel in der Ecke versteckte. Gerade als er zum Wärmebildfernrohr wechseln wollte, um die Aufnahme zu machen, schoss die Ratte plötzlich hervor und kollidierte mit der Wasserflasche in seiner Hand. Sowohl der Mensch als auch das Nagetier waren erschrocken. Die Ratte floh sofort und Jack fiel fast zu Boden.

„Das Beste daran ist, dass ich die Gegend im Voraus erkunden kann“, erklärt Jack. Normalerweise patrouilliert er in der Abenddämmerung mit demThermografum Bereiche zu lokalisieren, in denen Ratten am aktivsten sind. Dann stellt er an einer geeigneten Stelle ein Stativ auf und wartet geduldig. Er positioniert sich 15 bis 20 Meter von den Zielen entfernt und stellt den SP-645L zum Scannen auf das größte Sichtfeld ein. Sobald eine Ratte in Sicht kommt, stellt er die Vergrößerung auf das 2- bis 4-fache ein, um ein klareres Bild zu erhalten. Dies ist entscheidend für präzise Aufnahmen, die das Leiden der Tiere minimieren.
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